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Referenzen: Praxisbeispiele

Fremde in Ludwigsburg

In Ludwigsburg entstand in einer einzigartigen Mischung von bürgerschaftlichem Engagement, Kultur-, sozial- und Jugendarbeit und historischer Forschung eine sehr beachtete große Ausstellung über die Geschichte des und der Fremden in der Stadt, von der Gründung bis zur heutigen Zeit. In der Zeit der Wiedervereinigung, in der überall  in Deutschland  Neonazis Aufmärschen stattfanden, war das Projekt  ein wichtiges Aufklärungs- und Präventionsinstrument. Durch die Beteiligung von vielen Schulen, Ausbildungsstätten und Kultureinrichtungen entstanden in der ganzen Stadt ein ganzes Jahr fruchtbare Diskussionen zur Geschichte der Fremden. Dies wiederum fuhr zu anderen kulturellen Initiativen und Aktivitäten. Träger des Projektes war der Verein "Deutsche und Ausländer Zusammen" e.V.

Dokumentation:

Bibouche, Seddik 1990: Fremde in Ludwigsburg, Einleitung. In: DAZ (Hrsg.), Fremde in Ludwigsburg, das Buch zur Ausstellung. Ludwigsburg

Bibouche, Seddik 1990: Die Anfänge unter Eberhard Ludwig. In: DAZ (Hrsg.), Fremde in Ludwigsburg, das Buch zur Ausstellung. Ludwigsburg

Bibouche, Seddik 1990: Wer war Fremder, wer war Ausländer?. In: DAZ (Hrsg.), Fremde in Ludwigsburg, das Buch zur Ausstellung. Ludwigsburg

 

 

Expressin´myself

„Expressin´myself“ wurde 1998 zum ersten Hip-Hop-Musical in Deutschland. Es entstand im Jugendhaus Mitte in Stuttgart unter der Leitung von Seddik Bibouche und mit der Regie von Daniel Danzer. Von der Idee eines Jugendlichen bis zum großen Auftritt im Theaterhaus Wangen, wurden zig Jugendlichen aus den unterschiedlichsten Milieus zusammengebracht und begleitet bei der Entwicklung des Spektakels, bei dem sie von der Geschichte über die Texte bis hin zum Bühnenbild alles selbst entwarfen. Das Projekt wurde in der Kinder- und Jugendarbeit zum Modell für gelungene Integration durch diversitätssensible Pädagogik.

Dokumentation:

Zeitungsartikel

 

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Chatting Art

In der internationalen Jugendarbeit ging das Projekt „Chatting Art“ ganz ungewöhnliche und dennoch sehr erfolgreiche Wege. Mit einer Idee und unter der Leitung von Bettina Schäfer entstand in einer komplexen Verflechtung von  Internet, Musik und bildende Kunst eine spannende internationale Begegnung zwischen Jugendlichen aus Deutschland, Polen und Frankreich. Das besondere des Projektes war neben der ungewöhnlichen Kombination von diversen Medien, vor allem die starke Unterschiede bei den kulturellen Orientierungen der Jugendlichen. Dennoch gelang es über das Projekt und die Grenzen hinaus mit diesem Ansatz dauerhafte  Kooperationen zwischen den Jugendlichen zu etablieren.

Dokumentation:

Bibouche, Seddik / Walter, Roland 2003: Chatting Arts – Evaluation eines internationalen Jugendbegegnungsprojekts. Stuttgart: Stadtjugendring Stuttgart

Evaluationsbericht (pdf)

 

 

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IG Metall Jugendstudie

Die repräsentative Studie über Lebenseinstellungen, politische Orientierungen und Engagementformen offenbarte, Dank eines innovativen Methodenmix in der Forschung, unerwartete interessante neue Tendenzen bei jungen Arbeitnehmer/innen in Deutschland. Die Studie wurde zur Grundlage für Bildungsarbeit in Gewerkschaften und Jugendarbeit.

Dokumentation:

Bibouche, Seddik / Held, Josef 2002: Die IG Metall Jugendstudie, Lebenseinstellungen junger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer -neue Orientierungen und Engagementformen. Marburg: Schüren Verlag

Bibouche, Seddik / Held, Josef: Unkritische Professionalität als Schlüssel zum Erfolg. In: Frankfurter Rundschau vom 06.06.2002

 

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Rechtsextremismus und sein Umfeld - eine Regionalstudie

In dieser Untersuchung wurde am Beispiel eines Landkreises in Süddeutschland das Umfeld von Rechtsextremismus analysiert. Die Befunde der Studie belegen, dass wirtschaftliche und soziale Benachteiligung nicht in erster Linie zu rechtsextreme Haltungen führen, sondern vielmehr das Wohlwollende Umfeld und die Verharmlosung von rechtextremen Orientierungen bzw. Handlungen.

Dokumentation:

Bibouche, Seddik 2010: Rechtsextremismus und sein Umfeld –Eine Regionalstudie. In: ZJJ - Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe. Jahrgang 21; Heft 2/10; Juni 2010. S. 151-159 (PDF)

 

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Evaluation von Integrationsprojekten in Baden-Württemberg

14 ganz unterschiedliche Integrationsprojekte mit Migranten in Baden-Württemberg wurden mit je passenden Untersuchungsdesigns evaluiert. Die daraus entstandenen Erkenntnisse sind eine sehr nützliche Grundlage für ähnliche Projekte bzw. für die Entwicklung von neueren Ansätzen auf diesem Bereich.

Dokumentation:

Kommunale integrationsprojekte (Pdf)

 

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Werte erlebbar machen - Wertebildung in Familien

Das Projekt „Werte erlebbar machen - Wertebildung in Familien“ des Elternseminars in Stuttgart wurde von uns von Anfang an mit Beratung, inhaltlichen Impulsen und Moderation begleitet. Ziel des Projektes war eine nachhaltige Entwicklung oder Veränderung der Haltung der am Projekt beteiligten Fachkräfte, Selbstreflexion der eigenen Werte / intensive Auseinandersetzung mit dem Theorie-Praxis-Transfer / Erfahrungen mit den Familien im Rahmen der Umsetzung, herbeizuführen, bzw. Angebote zu wertebildenden Prozessen in Familien, als Querschnittsthemen von Erziehung, in das Standardangebot der Einrichtung zu entwickeln und aufzunehmen.

Dokumentation:

http://www.stuttgart.de/elternseminar

Abschlussbericht (PDF)

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